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Früher präsentierte sich die SVP als die strahlende Siegerpartei. Nun kann sie sich nur noch als Opfer präsentieren. Als Opfer der Intrigen der anderen Parteien, aber nicht nur. Blocher kandidiert als Opfer seiner Partei:

Ich will ja nicht Bundesrat werden. Wenn es sein muss, dann überlege ich mir das – wenn es nicht sein muss, dann danke ich allen.»

Und die SVP Zürich muss ihn als Opfer der eigenen Parteilinie aufstellen:

Alles andere als der Name Blocher wäre mit einem Kurswechsel verbunden gewesen und dies wollen wir nicht.»

Die Partei wird vom Schicksal geführt. Aus diesem Schlamassel kann sie wohl nur jemand retten: Bundesrat Ueli Maurer, der es sagenhafte 12 Jahre lang schaffte, die Partei zusammenzuhalten und das Siegerimage zu wahren.

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Publiziert am 18.11.2008 um 00:46 Uhr von David. Trackback-Adresse.


1 Kommentar zu “Die Opferpartei”

  1. 1. Andreas Kyriacou meint:

    Die SVP ist nicht nur Opferpartei, sondern auch Aufopferpartei. Blocher kandidiert ja nicht etwa, weil er machtgeil ist oder weil er die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat, nein, völlig selbstlos akzeptiert er den Auftrag, den ihm sein Bruder Gerhard gegeben hat…

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