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Okt 13

Surprise-Verkäufer stehen den ganzen Tag an einem belebten Platz und hoffen, dass einer der Passanten Mitleid hat und ihm ein Strassenmagazin abkauft. Durchschnittlich 4 Mal pro Stunde haben sie Erfolg. Die Tätigkeit unterscheidet sich vom Betteln minimal – wird aber von den Initianten mit «Arbeit. Selbstvertrauen. Perspektiven.» in ein positives Licht gerückt. Von Selbstvertrauen spüre ich selten etwas, wenn ich einem Surprise-Verkäufer begegne.

Wenn die SBB nun die Surprise-Verkäufe zusammen mit anderen Promotionsaktivitäten einschränken will, geht ein Aufschrei durch die Leserbriefspalten, Leserkommentare und verschiedene Blogs. Natürlich sind die Verkäufer kein grosses Problem, da sie nicht aggressiv auftreten. Aber ich sehe auch nicht, wieso man sie und ihre «sinnvolle Beschäftigung» verteidigen sollte. Es muss doch bessere Lösungen geben, solche Leute zu beschäftigen und Perspektiven zu bieten?

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Publiziert am 13.10.2008 um 13:35 Uhr von David. Trackback-Adresse.


3 Kommentare zu “Was ist der Unterschied zwischen Surprise-Verkaufen und Betteln?”

  1. 1. Ugugu meint:

    Da gebe ich dir sogar ein Stück weit recht. Nur ist mir das Surprise im Gegensatz zu anderen «Beschäftigungsprogrammen» noch um einiges sympathischer. Sympathischer zumindest als private Firmen, die sich subventionstechnisch durchaus genüsslich an der Notlage Arbeitsloser weiden. Soll ich ein paar Namen nennen?

  2. 2. David meint:

    Nur zu… ;-)

  3. 3. chörndli meint:

    Finde ich volle Bettlerei, diese Leute müsste man eine Matura verpatzen
    und als EDV spezialisten an der ETH auf-coachen.

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