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	<title>Kommentare zu: Die Zeit ist reif für einen Schweizer Piratenverein</title>
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	<description>Substanzielles aus Politik und Medien</description>
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		<title>Von: David</title>
		<link>http://substanz.skroll.ch/?p=1292&#038;cpage=1#comment-323</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 22:22:24 +0000</pubDate>
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		<description>@Titus: Ja, es geht nicht darum, dass Datensammeln verboten werden soll, sondern dass die Bürger die Hoheit über die ihre Daten erlangen und vor möglichen Nachteilen geschützt werden. Eine pragmatische Politik kann sicher nicht schaden, wenn man ernst genommen werden will (wobei eine Bundesratspartei auch noch die «Überwindung des Kapitalismus» in ihrem Parteiprogramm stehen hat). Es würde aber auch nicht darum gehen, dass alle Mitglieder genau die gleiche Meinung zu vertreten hätten. Bei den Grünen haben auch «Fundis» und «Realos» Platz, auch wenn sie manchmal einander in die Haare geraten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Titus: Ja, es geht nicht darum, dass Datensammeln verboten werden soll, sondern dass die Bürger die Hoheit über die ihre Daten erlangen und vor möglichen Nachteilen geschützt werden. Eine pragmatische Politik kann sicher nicht schaden, wenn man ernst genommen werden will (wobei eine Bundesratspartei auch noch die «Überwindung des Kapitalismus» in ihrem Parteiprogramm stehen hat). Es würde aber auch nicht darum gehen, dass alle Mitglieder genau die gleiche Meinung zu vertreten hätten. Bei den Grünen haben auch «Fundis» und «Realos» Platz, auch wenn sie manchmal einander in die Haare geraten.</p>
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		<title>Von: Titus</title>
		<link>http://substanz.skroll.ch/?p=1292&#038;cpage=1#comment-322</link>
		<dc:creator>Titus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 19:08:58 +0000</pubDate>
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		<description>Der heutige Entscheid über die E-Pässe ist nur EIN Thema und es gibt in der Tat seeehr viel Themen, welche nach wie vor nicht beantwortet sind. 

Mich hatte in der heutigen Tagesschau die Aussage von Markus Notter geärgert, wonach nun ein wichtiges Thema &quot;abgehackt&quot; sei und man jetzt quasi wieder zur Tagesordnung übergehen könne. Man bekommt beinahe den Eindruck, dass nun alle Fragen bezüglich Daten und deren Handling geregelt seien... Der Staat schützt uns meines Wissen praktisch in keiner Weise bezüglich  Internet-Daten (oder ist in der Schweizer Gesetzgebung irgendwo das Thema &quot;Cookie&quot; abgehandelt?).

Ich wäre bei einem solchen Verein grundsätzlich dabei, allerdings nur unter gewissen Voraussetzungen. Will heissen: Es wäre realitätsfremd zu glauben, im Internet-Zeitalter könne man sich dem Thema Daten, Datenaustausch und Datenver- und -bearbeitung (= Auswertung) gänzlich entziehen. Aber wenn dies erfolgt, dann sollte es GEREGELT werden (obschon ich es immer schade finde, wenn man Regeln aufstellen muss...). 

Sinn und Zweck eines solches Vereins müsste daher sein, TRANSPARENZ auf allen Ebenen zu schaffen. Das kann z. B. der &quot;Kampf&quot; für die folgenden Anliegen sein:

Wer Daten über Personen und Firmen hat, ist verpflichtet, 
- diese unaufgefordert darüber zu informieren.
- diese über die Herkunft der Daten zu informieren.
- diesen eine verständliche Einsicht in den vollständigen Datenbestand zu gewähren.
- diesen die  Einsichtnahme so einfach wie möglich zu gestalten (&quot;ein Anruf genügt&quot;)
- die Daten ganz oder teilweise zu löschen, wenn diese es verlangen. 
- ...

Seht Ihr das auch so oder ähnlich?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige Entscheid über die E-Pässe ist nur EIN Thema und es gibt in der Tat seeehr viel Themen, welche nach wie vor nicht beantwortet sind. </p>
<p>Mich hatte in der heutigen Tagesschau die Aussage von Markus Notter geärgert, wonach nun ein wichtiges Thema &#8220;abgehackt&#8221; sei und man jetzt quasi wieder zur Tagesordnung übergehen könne. Man bekommt beinahe den Eindruck, dass nun alle Fragen bezüglich Daten und deren Handling geregelt seien&#8230; Der Staat schützt uns meines Wissen praktisch in keiner Weise bezüglich  Internet-Daten (oder ist in der Schweizer Gesetzgebung irgendwo das Thema &#8220;Cookie&#8221; abgehandelt?).</p>
<p>Ich wäre bei einem solchen Verein grundsätzlich dabei, allerdings nur unter gewissen Voraussetzungen. Will heissen: Es wäre realitätsfremd zu glauben, im Internet-Zeitalter könne man sich dem Thema Daten, Datenaustausch und Datenver- und -bearbeitung (= Auswertung) gänzlich entziehen. Aber wenn dies erfolgt, dann sollte es GEREGELT werden (obschon ich es immer schade finde, wenn man Regeln aufstellen muss&#8230;). </p>
<p>Sinn und Zweck eines solches Vereins müsste daher sein, TRANSPARENZ auf allen Ebenen zu schaffen. Das kann z. B. der &#8220;Kampf&#8221; für die folgenden Anliegen sein:</p>
<p>Wer Daten über Personen und Firmen hat, ist verpflichtet,<br />
- diese unaufgefordert darüber zu informieren.<br />
- diese über die Herkunft der Daten zu informieren.<br />
- diesen eine verständliche Einsicht in den vollständigen Datenbestand zu gewähren.<br />
- diesen die  Einsichtnahme so einfach wie möglich zu gestalten (&#8221;ein Anruf genügt&#8221;)<br />
- die Daten ganz oder teilweise zu löschen, wenn diese es verlangen.<br />
- &#8230;</p>
<p>Seht Ihr das auch so oder ähnlich?</p>
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	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://substanz.skroll.ch/?p=1292&#038;cpage=1#comment-320</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 14:22:26 +0000</pubDate>
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		<description>@Michael Jäger: Einverstanden, auf die Familie Sasek kann man verzichten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael Jäger: Einverstanden, auf die Familie Sasek kann man verzichten.</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael Jäger</title>
		<link>http://substanz.skroll.ch/?p=1292&#038;cpage=1#comment-319</link>
		<dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 13:55:41 +0000</pubDate>
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		<description>Und vielleicht auch mit etwas weniger skurrilen Mitgliedern wie die &quot;Freiheitskampagne&quot;, damit man den Piratenverein dann auch ernst nehmen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und vielleicht auch mit etwas weniger skurrilen Mitgliedern wie die &#8220;Freiheitskampagne&#8221;, damit man den Piratenverein dann auch ernst nehmen kann.</p>
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